Meine HAARPFLEGE-ROUTINE

Warum verwende ich nur mehr Naturkosmetik für meine Haarpflege?

Über die Haut nehmen wir alle Inhaltsstoffe, die in den Produkten enthalten sind, auf. Daher achte ich darauf, dass folgende Stoffe keinen Platz in den Produkten gefunden haben:

Aggressive Tenside / Sulfate

Aggressive Tenside und Sulfate gelten als allergieauslösend und hautreizend. Viele davon können auch Nitrosamine und/oder Dioxan enthalten – beides krebserregend.

Zum Beispiel: Sodium Laureth Sulfate, Sodium Lauryl Sulfate, Natriumdodecylsulfat, Natriumlaurylsulfat, ….


Synthetische UV-Filter

Stehen in Verdacht wie ein Hormon zu wirken und/oder zellverändernd und krebserregend zu sein.

Zum Beispiel: 4-Methylbenzylidene Camphor, 3-Benzylidene Camphor, Benzophenone-1 (bis -12), ….


Borsäure / Borsalze

Gelten als toxisch und sind für Babykosmetik nicht mehr zulässig.

Zum Beispiel: Sodium Borate, Sodium Perborate, ….


Konservierungsmittel

Können stark allergisierend und krebserregend wirken, die Hautflora schädigen und die Haut schneller altern lassen. Konservierungsmittel sind häufig an den Wortbestandteilen „Bromo“, „Jodo“ oder „Chloro“ zu erkennen.

Zum Beispiel: Quaternium-15, Sodium Hydroxymethyl Glycinate, Benzisothiazolinone, Methyldibromo Glutaronitrile, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 5-Bromo-5-Nitro-1,3-Dioxane, Chlorhexidine, Chlosoacetamide, Chlorphenesin, ….


Lösungsmittel

Können bei sensiblen Hauttypen zu andauernden Hautproblemen wie Rötungen, Reizungen, Pickelchen, Unterlagerungen und Entzündungen führen.

Zum Beispiel: Butylene Glycol, Dipropylene Glycol, Hexylene Glycol, Methylpropanediol, Phenoxyethanol, Propylene Glycol, ….


Fettstoffe (Mineralöl / Erdöl / Paraffin / Vaseline)

Je nach Einsatzkonzentration, kann es die Poren verschließen und die natürliche Hautatmung unterbinden. Langfristig kann der Hautzustand stark geschädigt werden, was eine Austrocknung der Haut, mit gleichzeitiger Abhängigkeit vom entsprechenden Produkt zur Folge haben kann. Mineralöl enthält keinerlei Mineralien, Vitamine oder Nährstoffe.

Zum Beispiel: Cera Microcristallina, Ceresin, Microcystalline Wax, Mineral Oil, Ozokerite, Paraffinum Liquidum, Petrolatum, ….


Parabene / Konservierungsmittel

Steht in Verdacht wie ein Hormon zu wirken.

Zum Beispiel: Propylparaben, Butylparaben, Methylparaben, Ethylparaben, Isopropylparaben, Isobutylparaben, Phenylparaben, ….


Weichmacher / Phatalate

Häufig an dem Wortbestandteil „Phthalate“ zu erkennen. Stehen in Verdacht Unfruchtbarkeit zu fördern, wie ein Hormon zu wirken und krebserregend zu sein.

Zum Beispiel: Butyl Benzyl Phthalate (BBP), Dibutyl Phthalate (DBP), Diethylhexyl Phthalate (DEHP), Diethyl Phthalate (DEP), Dimethyl Phthalate (DMP), Dioctyl Phthalate (DOP), ….


Emulgatoren (PEG / PPG)

Häufig an den Wortbestandteilen „PEG“ und „PPG“ zu erkennen. Machen die Haut durchlässiger für schädliche, allergisierende und krebserregende Stoffe. Wenige betäuben sogar die Hautoberfläche, um mögliche Hautreaktionen zu unterbinden (z.B. in Kindershampoos zu finden).


Silikone / Fettstoffe

Häufig an den Endungen „cone“ zu erkennen. Silikone sind Mineralölprodukte, die je nach Einsatzkonzentration die Poren verschließen und die natürliche Hautatmung unterbinden können. Langfristig kann der Hautzustand stark geschädigt werden, was eine Austrocknung der Haut, mit gleichzeitiger Abhängigkeit vom entsprechenden Produkt zur Folge haben kann. Abgesehen von einem kurzfristig angenehm wirkenden Hautgefühl, haben Silikone keinerlei positive Wirkung auf die Haut.


Synthetische Duftstoffe / Parfüm

Einige standardmäßig eingesetzten Duftstoffe haben ein besonders hohes Reizungs- und Allergiepotenzial und lösen häufig Unverträglichkeiten auch bei Nicht-Allergikern aus. Die Reaktionen sind u.a. eine schuppende oder juckende Kopfhaut, sowie ein gerötetes, gereiztes und unrein wirkendes Hautbild. Es bestehen zudem Hinweise auf eine fortpflanzungsschädigende Wirkung.


Antischuppenwirkstoffe

Ketoconazol, Terzolin oder Nizoral – können lebensbedrohliche Resistenzen erzeugen, haben im Tierversuch zur Fruchtschädigung geführt

Climbazole – kann lebensbedrohliche Resistenzen erzeugen, kann Allergien und Krebs auslösen

Zink-Pyrithion – kann Resistenzen entwickeln und zellschädigend wirken


Sonstige Inhaltsstoffe

PCA – Feuchthaltemittel, das krebserregende Nitrosamine bilden kann

Sodium PCA – kann krebserregende Nitrosamine bilden

Magnesium Nitrate (meist in Conditioner) – kann Krebs auslösen


Welche Produkte verwende ich am liebsten?

Die Produktauswahl ist riesig. Tausende Shampoos, Conditioner und weitere Haarpflegeprodukte zieren die Verkaufsregale. Täglich lockt uns die Werbung mit vielversprechenden Produkten.

Und genau hier liegt das Problem. Die Etiketten sind traumhaft schön gestaltet, die Produkte ziehen uns mit ihren bunten Farben und Bildern magisch an. Doch was steckt in der Flasche? Wer liest schon die Inhaltsstoffe auf der Verpackungsrückseite? Und wenn sie wer liest, wer kann diese Liste der Inhaltsstoffe ohne Ausbildung im chemischen Bereich entziffern?

Ich habe zwar auch keine Ausbildung als Chemikerin, jedoch habe ich mich in den letzten Jahren sehr viel mit dieser Thematik beschäftigt. Nach langer, sorgfältiger Recherche und kritischer Auswahl, haben es nun doch sehr viele Produkte ins Naturlounge-Sortiment geschafft.

Hier meine Liebslingsprodukte rund um Haarpflege und Haarreinigung:

Natürlich enthalten diese Produkte keinen einzigen oben genannten Inhaltsstoff.


Quellenangaben:

Konsument-Inhaltstoffe von A bis Z: Der kritische Ratgeber, H. Knieriemen, P. S. Pfyl; ÖKO-TEST

Buch: Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer; Marion Schimmelpfennig, J.K.Fischer-Verlag

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